Verkaufsverbot für Heilpflanzen

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Sharii
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Beitragvon Sharii » 06.11.2010, 16:31

Liebe Faye!

Meine Freundin hat ein Gewerbe angemeldet, denn sie hat die Öle sonst auf Märkten verkauft. Irgendwann kam dann die Änderung und dann hat sie erst einen Brief von der Regierung bekommen, dass sie das nicht mehr machen darf. Hat sie auch drauf gehört (hatte 'eh keine Lust mehr auf Märkte), nur hatte sie vergessen, ihre Webseite offline zu stellen. Deswegen war dann die Polizei da :wink: !
Inzwischen bietet sie einige Öle zum Tausch an und arbeitet daran, Kräuterseminare zu halten. Liegt ihr sowieso mehr.

Liebe Grüße, Sharii

Gast

Beitragvon Gast » 07.11.2010, 07:51

Hallo Faye,

ich bin dir sehr dankbar für die Aufklärung, weil als ich jetzt so durchs Forum gestöbert habe, ist mir fast das Herz stehengeblieben.

Generell denke ich bzgl. einer derartigen gesetzlichen Entwicklung nach lange Jahren der eigenen Rebellion, dass es wirkungsvoller ist, wenn wir alle einfach Heilkräuter im privaten Bereich anwenden und davon erzählen. Es ändert sich was, und das ist deutlich spürbar. Und das bleibt ja nicht nur im medizinischen Bereich stehen, überall kracht es im Gebälk. Wenn wir nur alle still unseren naturverbundenen Weg gehen, erreichen wir damit eine ganze Menge. Dann arbeiten wir für, und nicht gegen etwas, und das hat um einiges mehr an Kraft.

In diesem Sinne: schön, dass es euch alle gibt! :-)

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whiteraven
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Beitragvon whiteraven » 09.11.2010, 09:43

ich hab auch unterzeichnet, obwohl es mir nicht leicht fiel, das Prozedere mit der Registrierung usw. zu verstehen

wer gar nicht klarkommt, kann mir gern eine pn schicken, ich hab eine pdf-Datei zur Anleitung mit genauer Beschreibung, wie man es macht

sie ist leider nicht als normaler Text kopierbar, sondern nur als E-Mail-Anhang (jedenfalls kann ich es technisch nicht anders machen)

Rabin
circling around the universe on wings of pure light

Gast

Beitragvon Gast » 09.11.2010, 09:51

Lieber Fultrian,

ich finde richtig toll und berührend, was du schreibst. Ich teile deine Ansicht voll und ganz. Es wird einer meiner nächsten Schritte sein, auch mal öffentlich (auf meiner Homepage) ein bisschen darüber zu erzählen, was ich fühle, denke und tue, und was mir wichtig ist.

LG
Heike

Gast

Beitragvon Gast » 11.11.2010, 21:53

Pumuckel hat geschrieben:Es wird einer meiner nächsten Schritte sein, auch mal öffentlich (auf meiner Homepage) ein bisschen darüber zu erzählen, was ich fühle, denke und tue, und was mir wichtig ist.

Na dann hoff ich aber, dass du uns die Web-Adresse zukommen lässt! Bin schon gespannt drauf!

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Genesis
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Beitragvon Genesis » 13.11.2010, 02:11

Moin Ihr lieben,

also die Sache mit den Kräuterchen geht mir auch regel,mäßig auf den Keks.
Es wäre ja noch mal zu überlegen, ob man auch private Gärten und alles was selbst wächst und als Nahrung dienen kann zu verbieten - dann noch lizenzierte Atemluftkontingente und Trinkwasser ’ibts dann nur noch von Bayersdorf und co. *kotz*

Im Übrigen bin ich über diese epetition.bundestag.de Adresse verwundert!!

Es scheint, dass hier eine tolle Verpuffungsmaschine geschaffen wurde, damit möglichst viele Leute ihr Engagement in die Tonne kloppen.

Für eine RECHTSWIRKSAME also die Politiker ZWINGENDE Petition bedarf es einer eigenhändigen Unterschrift, bzw. eine Digitale Signatur mit qualifiziertem Zertifikat (also z.B. der neue Perso).

Alles Andere kann die Regierung einfach in die Tonne kloppen - selbst dann, wenn 99% des Volkes an einer Onlinepetition teilnehmen würden!!!

Wenn eine rechtswirksame Petition den Petitionsausschuss erreicht, dann kann und muss dieser den Bundestag dazu zwingen, etwas anders zu machen - z.B. ein Gesetz nicht zu erlassen o.ä.

Kurzum: für mich alten Paranoiker siht das ganze Petitionsportal aus, wie eine große Verarschung!
ICH BIN und das ist auch gut so! :-)

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Beitragvon Genesis » 13.11.2010, 03:14

Moggen nochmal..

also scheinbar sind meine Infos überaltert.. das Gesetz wurde 2003 geändert - allerdings sind nicht nur die Petitionsprozesse vereinfacht worden, sondern auch der Petitionsausschuss ist nun ein eher zahnloser Tiger geworden. Er kann nun GAR NICHTS mehr erzwingen, sondern nur "Anraten" :-)

Und der Bundestag kann das angeratene dann auch einfach in die Tonne kloppen, wenn es nicht konveniert. Alles schön einfach aber halt auch unverbindlich - was die Entbehrlichkeit der eigenhändigen Unterzeichnung erklärt. :-)

Das aktuelle Gesetz gibts hier zum Nachlesen:
http://thomas-isenberg.info/wp-content/uploads/2010/05/Gesetzestext-Petitionsgesetz.pdf

Um also künftig so richtig was zu bewegen ohne auf das Gutdünken der Politmafiosi angewiesen zu sein, bleibt vorerst nur noch das Volksbegehren http://de.wikipedia.org/wiki/Volksbegehren_(Deutschland)

Oder halt der Gang zum Verfassungsgericht.

Hmmm... naaaja :-)
ICH BIN und das ist auch gut so! :-)

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Beitragvon Genesis » 13.11.2010, 03:16

*huch* - wo issn mein Text?...

Moggen nochmal..

also scheinbar sind meine Infos überaltert.. das Gesetz wurde 2003 geändert - allerdings sind nicht nur die Petitionsprozesse vereinfacht worden, sondern auch der Petitionsausschuss ist nun ein eher zahnloser Tiger geworden. Er kann nun GAR NICHTS mehr erzwingen, sondern nur "Anraten" :-)

Und der Bundestag kann das angeratene dann auch einfach in die Tonne kloppen, wenn es nicht konveniert. Alles schön einfach aber halt auch unverbindlich - was die Entbehrlichkeit der eigenhändigen Unterzeichnung erklärt. :-)

Das aktuelle Gesetz gibts hier zum Nachlesen:
http://thomas-isenberg.info/wp-content/uploads/2010/05/Gesetzestext-Petitionsgesetz.pdf

Um also künftig so richtig was zu bewegen ohne auf das Gutdünken der Politmafiosi angewiesen zu sein, bleibt vorerst nur noch das Volksbegehren http://de.wikipedia.org/wiki/Volksbegehren_(Deutschland)

Oder halt der Gang zum Verfassungsgericht.

Hmmm... naaaja :-)
ICH BIN und das ist auch gut so! :-)

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Beitragvon Genesis » 13.11.2010, 03:17

AHRG!! - Wass den nun??

Moggen nochmal..

also scheinbar sind meine Infos überaltert.. das Gesetz wurde 2003 geändert - allerdings sind nicht nur die Petitionsprozesse vereinfacht worden, sondern auch der Petitionsausschuss ist nun ein eher zahnloser Tiger geworden. Er kann nun GAR NICHTS mehr erzwingen, sondern nur "Anraten" :-)

Und der Bundestag kann das angeratene dann auch einfach in die Tonne kloppen, wenn es nicht konveniert. Alles schön einfach aber halt auch unverbindlich - was die Entbehrlichkeit der eigenhändigen Unterzeichnung erklärt. :-)

Das aktuelle Gesetz gibts hier zum Nachlesen:

http://thomas-isenberg.info/wp-content/ ... gesetz.pdf

Um also künftig so richtig was zu bewegen ohne auf das Gutdünken der Politmafiosi angewiesen zu sein, bleibt vorerst nur noch das Volksbegehren
http://de.wikipedia.org/wiki/Volksbegehren_(Deutschland)

Oder halt der Gang zum Verfassungsgericht.

Hmmm... naaaja :-)
ICH BIN und das ist auch gut so! :-)


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