Nahtoderfahrungen - elektrisch stimulierbar?

GEO, PM, und Co. - wo war was zu lesen.
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Jay
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Nahtoderfahrungen - elektrisch stimulierbar?

Beitragvon Jay » 25.08.2007, 13:51

Hallo Ihr Lieben,

das habe ich heute im Netz gefischt:

http://www.tagesspiegel.de/magazin/wiss ... 04,2364537

Es macht mich sehr, sehr nachdenklich. Was meint Ihr dazu?

Liebe Grüße
Judith
"... und dann braucht man ja auch noch Zeit, um einfach nur vor sich hin zu schauen." (Astrid Lindgren)

Peter

Beitragvon Peter » 25.08.2007, 14:43

Skeptische Wissenschaftler suchen Beweise und marschieren voll an der eigentlichen Wahrheit vorbei.
Der Laborversuch ist immer nur ein Modell und ergibt andere Ergebnisse als in der Realität. Daher wird ja soviel am wirklichen Leben vorbei geforscht.

Vergleichbar der Labortest mit Rutengängern vor einigen Jahren. Der wurde so "clever" angelegt, dass die Mehrheit der sensiblen Rutengänger scheitern musste. Ich hätte da daran nie teilgenommen, denn ich weiss dass ich gut bin und es niemand beweisen muss. Aber unter Beweisszwang würde ich wohl auch stressbedingt keine optimale Leistung erbringen.

Vor hunderten Jahren wurde der Körper zerlegt, um die Zusammenhänge zu begreifen, nun ist verstärkt das Gehirn daran. Das ist der Lauf der Zeit und dafür braucht die Wissenschaft immer Versuchskaninchen und dafür eben Menschen.

Sue

Beitragvon Sue » 26.08.2007, 00:03

Zitat Tagesspiegel:
So haben einige britische Mediziner Zahlen oder Gegenstände an Stellen im OP-Saal angebracht, die sich vom OP- Tisch aus nicht sehen lassen, sondern nur, wenn man tatsächlich über den Dingen schweben würde. Das nüchterne Ergebnis: Keiner der vom Tod Wiederauferstandenen hat die versteckten Zahlen aufsagen können. Bislang.


Wahnsinn, Wahnsinn, Wahnsinn.........
Muss alles erforscht sein ? Kann man den Aussagen der Menschen, welche es erlebt haben, nicht einfach Glauben schenken ? Ich kann nur noch den Kopf schütteln und es ärgert mich immer wieder das alles begründet sein muss.

Ich selbst habe 2 Nahtode am eigenen Körper erlebt.
Das Zeitgefühl geht verloren, das Denken wird gefühlsbetonter, die Erfahrungen der einzelnen Sinne fließen ineinander, das Körperempfinden verschwimmt, Bilder und Visionen steigen auf. Das kann man nicht wissenschaftlich belegen. Das ist so und es ist auch nicht wie in oben genannter Studio zu belegen.

Ich halte das ganze für verrückt !!!

LG Sue

Gast

Beitragvon Gast » 26.08.2007, 10:44

Alles Unbekannte und der Tod in erster Linie macht dem Menschen Angst, deshalb wird geforscht und geforscht.
Bei diesem Artikel bekomme ich ein äußerst komisches Gefühl in der Magengegend.

Liebe Sue,
das was Du über Deine 2 Nahtode geschrieben hast, hat mich sehr berührt!
Vielen Dank

Natürlich kann das wissenschaftlich nicht belegt werden, aber warum auch?

Liebe Grüße
Bettina

Peter

Beitragvon Peter » 26.08.2007, 12:22

Bettina hat geschrieben:Alles Unbekannte und der Tod in erster Linie macht dem Menschen Angst, deshalb wird geforscht und geforscht.
Bei diesem Artikel bekomme ich ein äußerst komisches Gefühl in der Magengegend.

Liebe Sue,
das was Du über Deine 2 Nahtode geschrieben hast, hat mich sehr berührt!
Vielen Dank

Natürlich kann das wissenschaftlich nicht belegt werden, aber warum auch?

Liebe Grüße
Bettina


Wissenschaftler in ihrem Beweissbarkeitsfimmel und Journalisten in ihrer Kritiksucht haben etwas gemeinsam.
ANGST vor dem Unbegreifbaren.

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Beitragvon Jay » 27.08.2007, 12:35

Generell finde ich manchmal einfach spannend, was die Wissenschaftler so versuchen herauszufinden. Und auch manche ihrer Ergebnisse inspirieren mich auf meinem Bewusstwerdungsweg. Da habe ich wohl irgendwie einen Faustischen Erkenntnisdrang mitbekommen.

Vor allem beschäftigt mich immer wieder die Frage nach der Realität und deren Wahrnehmung. Gibt es überhaupt eine allgemeingültige (naturwissenschaftlich belegbare) Realität, oder ist es so, wie die Quantenphysiker vermuten, dass sich jeder von uns unter Zuhilfenahme von Energie und Bewusstsein seine eigene Realität erst erschafft?

An solche Fragestellungen rührt dann so eine Nachricht.

Ich selber hatte auch eine Nahtoderfahrung als Kind. Trotzdem frage ich mich immer noch, was das denn nun eigentlich war. Die Bücher, die ich darüber las, auch das Tibetische Totenbuch, haben mich nie ganz überzeugen können. So in dem Sinne: nur weil es viele behaupten, wird es nicht wahrer.

Liebe Grüße
Judith
"... und dann braucht man ja auch noch Zeit, um einfach nur vor sich hin zu schauen." (Astrid Lindgren)

Peter

Beitragvon Peter » 27.08.2007, 15:10

Jay hat geschrieben: Ich selber hatte auch eine Nahtoderfahrung als Kind. Trotzdem frage ich mich immer noch, was das denn nun eigentlich war. Die Bücher, die ich darüber las, auch das Tibetische Totenbuch, haben mich nie ganz überzeugen können. So in dem Sinne: nur weil es viele behaupten, wird es nicht wahrer.

Liebe Grüße
Judith


Aus der Summe aller Erfahrungen bildet sich die "Spitze des Eisbergs", welche zu 10 % aus dem Wasser ragt. Die 90 % darunter bleiben der Mehrheit verborgen.

Diese 10 % können viel beschreiben, aber bei weitem nicht alles. :wink:

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Beitragvon Eliphaz » 27.08.2007, 17:42

Peter hat geschrieben:Aus der Summe aller Erfahrungen bildet sich die "Spitze des Eisbergs", welche zu 10 % aus dem Wasser ragt. Die 90 % darunter bleiben der Mehrheit verborgen.

Diese 10 % können viel beschreiben, aber bei weitem nicht alles. :wink:


Sali!

Genauso verhält es sich damit, (so 10/90) wie wir unser großhirn mit unseren Verstand nutzen sollen (90% wohl unterbewusst)...

Komisch, nicht?

Herzgruß
Eli ;)
[align=center]"Wenn der Sturm durch Deine Äste fegt, brauchst Du starke Wurzeln!"
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