Webminar-Zusammenfassung Wolf-Dieter Storl

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Sharii
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Webminar-Zusammenfassung Wolf-Dieter Storl

Beitragvon Sharii » 09.11.2014, 23:02


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Schwanenfrau
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Beitragvon Schwanenfrau » 09.11.2014, 23:17

Uh, danke dir =)

In letzter Zeit krieg ich so viel interessante Video-Links, dass ich mit Gucken gar nicht mehr nachkomme. Aber schon vorher vielen Dank!

das Federviech
der Fluss fließt nicht aufwärts

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oswald
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Beitragvon oswald » 09.11.2014, 23:44

Danke,

ich habs mir grad in voller Länge voller Begeisterung angesehen und gehört.

Herzlich! Oswald
Gandhi: ~I may be a despicable person, but when Truth speaks through me I am invincible.~

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Sharii
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Beitragvon Sharii » 10.11.2014, 01:01

Ich finde ja, aus Vielem, was er sagt, kann man wunderbar eine Brücke zum heimischen Schamanismus schlagen :wink: !

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Beitragvon oswald » 10.11.2014, 01:17

Ja, das kann man.
Man kann aber auch hören, dass er viel aus anderen Kulturen erzählt - was aus meiner Sicht ja kein Problem ist.

Über seine Geschichte von den Ojibwa habe ich etwas nachdenken müssen. Die Geschichte die sie von einem großen Büffel erzählen, dessen Hörner aber aus dem Mund kommen, dessen Nase lang ist und an deren Ende eine Hand ist.
Storl meint, eine Geschichte über Mammuts, die es dort vor 9000 Jahren gegeben hat. Ein lange Zeit eine solche Erzählung zu bewahren.

Meine Gedanken waren: das setzt eine ganz präzise Weitererzählung ohne persönliche Abwandlungen voraus. Also etwa das, was ich unter einer Tradition verstehe.
Nun gibt es durchaus sinnvoll auch die Meinung, dass sich eine Tradition anpassen sollte und verändern.

Wie kam dann das Mammut unversehrt in den Geschichten über 9000 Jahre?

Naja, irgendwann kamen Europäer, aber auch Afrikaner nach Amerika. Vielleicht erzählten die vor 200 oder 100 Jahren von Elefanten?
Und die Ojiba aktualisierten ihre alten Geschichten?

Einfach zum nachspüren. 8)

Herzlich! Oswald
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Beitragvon Sharii » 10.11.2014, 13:22

Hallo Oswald!

Also zuerstmal wüßte ich ja gerne den INHALT der Stiergeschichte. Würde mir persönlich beim Nachspüren heöfen. Storl beschrieb auch das Fell, das darfst Du nicht vergessen. Und das war auch nicht typisch Stier und schon gar kein Elefant.
Ich denke mal, beides ist gut und wichtig. Genaue nacherzählung und Modernisierung. Mein Mann meinte mal, er hat mal eine Doku gesehen über die Schlacht am Little Big Horn. Da wurde die Erde untersucht und der Schlachthergang nachgestellt. Und es stellte sich heraus, dass die Erzählungen der Weißen falsch, die der Natives aber bis aufs kleinste Detail korrekt gewesen war. Wenn man keine Schrift hat, ist wohl die Chance der Verfälschung geringer. Auch bei den Sufis kenne ich das so, dass die weisen Geschichten absolut genau wiedererzählt werden müssen.

Liebe Grüße, Lene

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Beitragvon Jay » 10.11.2014, 14:48

Hallo,

sowas habe ich auch von schriftlosen Kulturen gelesen, dass ein großer Teil der Ausbildung von Druiden und vergleichbaren Adepten darin bestand, das überlieferte Wissen wortgetreu wiederzugeben.

Dir Sharii einen großen Dank für den Link. Ich hatte mich zu dem Webinar angemeldet, aber leider "verpassten" wir eine Fähre, und ich kam einen Tag zu spät nach Hause. Jetzt werde ich es mir in Ruhe anschaun und meinen Schatz dazu einladen. :wink:

Liebe Grüße von Jay
"... und dann braucht man ja auch noch Zeit, um einfach nur vor sich hin zu schauen." (Astrid Lindgren)

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Beitragvon Kleine Feder » 10.11.2014, 18:56

Liebe Sharii,

ganz herzlichen Dank für diesen Link. Ich habe voller Begeisterung jedes Wort aufgesaugt und vieles so interessant und lebenswert gefunden.

Sei es die tiefe Ruhe und Dunkelheit, die uns fehlt und der Wunsch in die Stille zu gehen, der daraus resultiert. Das wirkt gerade nach und fühlt sich schön an und warm. Tiefe Ruhe klingt wunderbar für mich, im Moment, als gäbe es ein Sehnen danach.

Heil-Sein, ein weiterer Aspekt, der mich berührt...

Den Garten und seine Kräuter/Pflanzen zu spüren und mit Wesenheiten und Freude zu füllen, das möchte ich tun. Mein guter Vorsatz (spätestens) für das neue Jahr.

Die Ähnlichkeiten in den Kulturen, das verbindende Elemente finde ich bemerkenswert und es erfüllt mich mit Ehrfurcht, welches Wissen er hat und wie er es versteht zu verbinden. Muss man sich unbedingt der Unterschiedlichkeit bewusst sein oder hat es nicht auch etwas, dass man nach Gemeinsamen sucht, gerade, wenn Wurzeln durchtrennt wurden und nun fehlen?

Märchen, meine heimliche Leidenschaft in Kindertagen, wie ich ja im anderen Thread schrieb. Diese Sicht, lässt sie anders erscheinen und fühlt sich doch so stimmig an. Da sollte ich wohl mal mein eigenes Ur-Märchen, mein Lieblingsmärchen wirken lassen.

Es gibt noch so vieles, was nachwirken möchte aus diesem Beitrag, der Beifuß, die alte Göttin, die Ahnen, die Blumen als Tore zur göttlichen Welt und dass man sich auf die geistige Führung verlassen sollte...

Vielleicht merkt man es, ich bin hin und weg und kann nur erneut Danke sagen. Wirklich sehr inspirierend, liebe Sharii.

Federleichte Grüße

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Beitragvon Sharii » 11.11.2014, 10:47

Hallo Ihr Lieben!

Bitte, gerne! Es freut mich, dass der BEitrag so großen Anklang findet. Mir gehts genauso wie Dir, Kleine Feder :D ! Das ist alles Nahrung für die Seele... nun gilt es, umzusetzen...

Ich hab das Webminar auch verpasst. Aber was solls.... ist ja nix verloren. Man kann sich eben nicht zerteilen.

Liebe Grüße, Lene

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Beitragvon Kleine Feder » 11.11.2014, 19:18

Ja, Sharii,

manchmal leichter als gesagt. Das fängt schon mit der Ruhe an. Wie er sagt, ist es schwer hier wirkliche und andauernde Ruhe zu finden. Das ist mir durch den Beitrag erst so richtig bewusst geworden. Heute hab ich mich so danach gesehnt. Bin ja Lehrerin und wenn bis zu 30 Kinder um einen toben und dabei haben wir heute schon im Kollegium festgestellt, dass unsere Toleranzschwelle bei weitem höher ist als bei manch anderen, weil wir es gewohnt sind, dass es laut ist.

Und nun: die Stille ruft... ein kleines Paradoxon^^ aber so fühlt es sich an...

Liebe Grüße


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